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Mein Abschlussbericht – The final report (To be marked)

Teil 1

Ein Teil meines Studiums an der Universität in Salford war auch ein Jahr im Ausland zu verbringen. Ich konnte wählen, ob ich arbeiten oder studieren möchte. Ich habe mich für einen Studienaufenthalt in München entschieden. Das Ziel dieses Aufenthalts war, sich in bestimmten Bereichen zu verbessern. Ich habe dies in diese Gruppen unterteilt: Sprache, persönliche Entwicklung, akademische Entwicklung und interkulturelles Wissen, über welche ich in dem ersten Teil dieses Abschlussberichtes berichte. Im zweiten Teil beschäftige ich mich mit der Erziehung und die Bildung der Kindern in Deutschland.

Das erste und wichtigste Ziel dieses Aufenthaltes, war die Verbesserung der Sprache. Ich begann mit dem Studium am Fremdspracheninstitut, mit der Hoffnung, hier viel Neues zu lernen. Es war aber anfangs nicht so einfach. Ich versuchte meine Angst und Scham vor dem Sprechen zu überwinden und war in der Schule sehr aktiv, habe an vielen Diskussionen teilgenommen. Anfangs führte es zu einigen lustigen sprachlichen Missverständnissen. Das Interesse von den Lehrern war so niedrig, dass ich einfach weniger motiviert war und wurde nicht die ganze Zeit richtig gefordert. Zu Hause habe ich nachgedacht, wie ich meine sprachliche Kompetenz verbessern kann. Ich habe mich entschlossen eine andere Variante des Lernens zu wählen.

Das man nie aufgeben darf, wird gesagt. Es stimmt aber umso mehr, wenn sie im Ausland leben. Weil ich mit meiner Tochter in München gewesen bin, habe ich zum Glück die Sprache auf dieser Art und Weise versucht zu verbessern. Ich war im Kontakt mit anderen Müttern. Die Kinderkrippe war mein zweiter „sprachlicher“ Nest. Hier habe ich viel Zeit verbracht, nicht nur im Laufe des Angewöhnungsprozesses meiner Tochter, sondern auch dank verschiedenen Veranstaltungen. Dies war die beste Erfahrung für mich. Die Atmosphäre in diesem Land und die Menschen hier waren nicht immer so einfach, aber trotzdem eine Bereicherung für mich.

Sprachlich kann man sich im Ausland sehr viel verbessern, aber manchmal bekommt man hier das Gefühl, nicht alles was die Deutschen im Laufe der Zeit sagen richtig zu verstehen. Warum wird es so gesagt ? Wann und warum wird gerade diesen Artikel benutzt? Welche Deklination des Verbes muss jetzt benutzt werden? Um auf diese Fragen eine Antwort zu bekommen, habe ich mich für einen Kurs entschieden. Zweimal pro Woche besuchte ich einen Deutschkurs und mit großer Hoffnung habe ich geglaubt, dass ich eine deutschsprachige Spezialistin während dieser acht Wochen werde. Ich hatte in dieser Zeit nicht so viel Freizeit. Die Zeit verflog sehr schnell. Am Ende habe ich festgestellt, dass ich nicht so viel gelernt habe, wie ich mir erhofft habe. Für die anspruchsvolle deutsche Grammatik braucht man viel mehr Zeit.

Das zweite Ziel war die persönliche Entwicklung. Ich wusste schon in England, dass der Aufenthalt in einem Land, deren Sprache man nicht gut kann, nicht einfach wird. Das erste Problem war, dass ich mir nicht sicher war, ob mein Deutsch gut genug ist. Ich wusste nicht, ob mich die Leute verstehen und ob alles Gesagte ein Sinn machen wird. Und dann war diese Angst da. Ich habe es trotzdem gewagt. Ich habe eine Rede über die Europäische Union vorbereitet, habe hierzu viel gelernt und in die Vorbereitung viel Zeit investiert. Die Unterrichtstunde wurde aber abgebrochen. Dann kam aber die zweite Gelegenheit. Es war in der Theorie des Übersetzens, wo ich und zwei meine Freundinnen über die Rede von Kennedy gesprochen haben. Weil wir daran viel gearbeitet haben, war es ziemlich einfach. Es ist uns gelungen, auch eine gute Note zu bekommen. Bei anderen Angeboten, um es zu wiederholen, habe ich immer nein gesagt.

Ein anderer Punkt in der Sache persönliche Entwicklung war der Umgang mit Menschen in der Öffentlichkeit, in der Bank, beim Sozialreferat, in der Kinderkrippe oder beim Arzt. Es ist einfach gesagt, aber schwierig gemacht. Die Deutschen sind anders, anders als Briten und anders als Tschechen. Wie eine von meinen Freundinnen hat es sehr schön genannt. Sie sind spießig. Alles was sie in Deutschland machen oder sagen, ist falsch. Aber in der Öffentlichkeit kann man auch gute Leute finden, die Ihnen helfen möchten und ihr Leben ein bisschen einfacher machen. Wenn es sich um Dokumente oder Einträge handelt, wird es meist sehr kompliziert. Man braucht viel Geduld. Das alles dauert lange Zeit und sie müssen damit viele Leute beschäftigen. Zum Schluss klappt es dann auch.

Die akademische Entwicklung war das dritte Ziel meines Aufenthalts und in diesem Teil möchte ich besonders über die Grundlagen des Dolmetschens, Übersetzens und Computerkenntnisse berichten. In der Klasse bekamen wir meistens einen Text, in dem es sich um Kultur, Politik oder Reisen handelte. Weil ich keine Erfahrungen hatte, war es für mich sehr anspruchsvoll. Dann habe ich Frau Weber getroffen, die mir die richtige Technik erklärte. Jede Sprache ist spezifisch und sie müssen bei der Übersetzung Aspekte wie Wortfolge, Zusammenstellung, Bedeutung usw. berücksichtigen. Mit einem Versuch, als ein Deutscher zu sein und so zu denken, kam auch die richtige Antwort. Mit Dolmetschen ist es ähnlich, aber spontaner, schneller, ohne Chancen zu viel zu ändern und stressiger. Es erfordert ein gutes Gedächtnis beim Aufschreiben der Notizen. Es muss gleichzeitig der Kontext verstanden werden. Um alles in eine andere Sprache zu übersetzen, wird Mut gebraucht und die Methode des Übersetzens muss richtig erlernt sein.

Ähnlich ist es auch mit den Computerkenntnissen, bei der wir eine Fotostory erstellen sollten. Das dazu verwendete Programm hieß „Windows Movie Maker“ und diente zur Bearbeitung des Textes. Um erfolgreich in diesem Bereich zu sein, müssten mehrere Elemente wie Text zu schreiben, Fotos und Musik downloaden, erlernt sein. Es war für mich eine Herausforderung, die ich mit Hilfe von Anita angenommen habe. Mit ihrer Hilfe habe ich es begriffen, aber als ich es allein gemacht habe, war es schwierig für mich. Im zweiten Semester entschied ich für ein IT-Kurs, aber es war so langweilig, dass ich es nicht mehr als zwei Monate besucht habe.

Das letzte Ziel war das interkulturelle Wissen. Es soll die Luft des Landes geatmet zu werden, um das Andere eines Landes zu verstehen. Anderseits ist es schwieriger eine die Fremdsprache zu beherrschen. Es ist anders, als die Bücher zu lesen. Warum die Leute immer in der U-Bahn genervt sind, findet man kaum im Lehrbuch. Welche Ausdrücke in welche Situation benutzen werden, findet man nicht zu Hause. Ja, sie müssen es mit eigenen Augen sehen, um es zu begriffen. Ich bin froh für diese Erfahrung. Diese kurze Zeit wie Deutsche zu sein, hat mit sehr geholfen und viele neue Inputs für die Zukunft gegeben.

Teil 2

Die Familie spielt in Deutschland eine große Rolle. Sowie im England, in der Tschechischen Republik und eigentlich wie überall auf der Welt gehören auch Kinder dazu. In diesem Teil meiner Arbeit möchte ich mich vor allem mit der Familie, den Kinder und der Betreuungsmöglichkeit im kleinsten Alter, über die Kinderkrippe, beschäftigen.

Wie ich schon erwähnt habe, nach Deutschland bin ich mit meiner Tochter gereist. Es war ein großes Abendteuer für uns beide. Nicht nur sprachlich, sondern auch menschlich haben wir beide in diesem Jahr gelernt. Wir haben einige Freundschaften geschlossen. Ich bin sehr stolz auf meine kleine Tochter. Sie müsste eine anspruchsvolle sprachliche Hürde auf sich nehmen. Zu den zwei Sprachen – englisch und tschechisch – kam hier noch die deutsche Sprache dazu. Es ist einer der Gründe, warum ich auch über dieses Thema viel gelernt, gelesen und gesprochen habe. Für mich selbst ist Familie, Kinder und ihre Erziehung ein unzertrennliches Teil meines Lebens.

Es gibt mehrere Formen von Familien je nachdem, wie viele Mitglieder sie haben oder nach dem, wer die Erziehung der Kinder übernimmt. Ein klassisches Bild einer Familie in Deutschland bilden die Eltern, die verheiratet und berufstätig sind. Sie haben meist Eins oder mehrere Kinder, die in einer Wohnung oder einem Haus, ohne die Großeltern leben. Dieses Muster der Familie nennen wir eine Kleinfamilie. Zu einer Großfamilie zählen Eltern mit mehr als zwei Kindern, oder die, die mit den Großeltern unter einem Dach wohnen. Es wird noch zwischen einer Kernfamilie, da wo die Eltern nicht verheiratet sind, einer Patchworkfamilie, wo die Kinder aus früheren Beziehungen stammen und einer Regenbogenfamilie, wo die Eltern ein gleichgeschlechtliches Paar bilden, unterschieden.

Nach der Studie aus dem Jahr 2008 gibt es in Deutschland etwa 15 Millionen Kindern und Jugendlichen, die unter 18 Jahre alt sind. Es werden mehr Jungen als Mädchen geboren. Viele Kinder gehen schon sehr früh in die Kinderkrippen, weil die Eltern wieder berufstätig sein wollen oder müssen.

Die Kinderkrippe ist eine Einrichtung für Kleinkinder ab drei Monaten bis drei Jahre. Die meisten Eltern geben ihre Kinder nach dem ersten Geburtstag in die Kinderkrippe. Da die regulär bezahlte Elternzeit in Deutschland nach einem Jahr endet, kehren die meisten in ihren alten Beruf zurück. Ein Platz in einer Krippe zu bekommen ist sehr schwierig, da die Anzahl der freien Plätze sehr gering und die Nachfrage hoch ist. Es ist üblich sich schon während der Schwangerschaft um einen Krippenplatz zu bemühen und natürlich sich dann auch anzumelden. Es entstehen sehr lange Wartelisten.

In Deutschland existieren nicht nur staatliche, sondern auch private Kinderkrippen. Diese beide sind sehr unterschiedlich konzipiert. Nicht nur was die Preise betrifft, sondern auch die Obhut der Kleinen. Die staatliche, oder besser gesagt die städtischen Einrichtungen sind billiger, oder sogar kostenlos und sind immer voll. Die Zahl der Erzieher-, -innen in einer Gruppe ist unterschiedlich und auch die Forderungsmittel sind begrenzt im Vergleich zu den privaten Einrichtungen. Aufgrund der großen Anzahl von Migranten in letzter Zeit ist die Situation sehr kritisch geworden. Es gibt kaum freie Plätze.

In der Kinderkrippe wird viel gesungen, getanzt, gemalt und gelacht. Die Kinder erleben viel Neues und haben vor allem Spaß. Wenn die Eltern Vollzeit arbeiten, dürfen die Kinder den ganzen Tag in der Krippe bleiben. Die Kinder lernen von den Erziehern aber gleichzeitig auch von den anderen Kindern.

Eine schöne Sache, die in den privaten Krippen geboten wird, ist die Möglichkeit, eine Fremdsprache zu erlernen. Meine Tochter war da keine Ausnahme. Sie musste am Anfang nicht nur English, sondern auch Deutsch lernen, um andere zu verstehen. Deswegen habe ich sog. zweisprachige Krippe gewählt. Ich war der Meinung, dass es für sie einfacher wird, alles in Englisch zuerst zu hören und dann auch zu verstehen. Zum meiner Überraschung hat sie gleich die deutsche Sprache gewählt und ohne weitere Probleme hat sie sie als die Hauptsprache benutzt. In Deutschland allgemein sind Fremdsprachen sehr beliebt, vor allem Englisch, Französisch und Spanisch gehören zu den gängigsten. Obwohl man in diesem Alter, von knapp zwei Jahren, noch nicht über eine richtige Sprache reden kann, werden gerade in diesem Alter die Grundlagen für das spätere Erlernen von einer Fremdsprache gelegt. Die Kindergärten unterstützen diese Sprachentwicklung weiter.

In den Tagesablauf der Kleinkinder gehört nicht nur Lernen, sondern auch Essen, Schlafen und Wickeln. Bis das Kind den Sprung von einer Flasche zu einem Teller geschafft hat erfordert es erhebliche Anstrengungen. Zuerst sind es die Hände, die die Kinder zum Essen benutzen und etwa von 12-18 Monaten lernen auch allein zu essen. Die Rituale und bestimmte Regeln helfen zu richtigen Gewohnheiten. Das Essen wird fünfmal pro Tag serviert, wie beim Erwachsenen. Es soll an Vitamine und Minerale reich sein und alle wichtige Nährstoffe erhalten um eine ausreichende Energie für ganzen Tag zu gewähren. Es ist sehr schön sich anzusehen, wie eine gute Entwicklung des Kindes mit den richtigen Methoden gefordert wird.

Tja, Familie und Kinder sind immer ein beliebtestes Thema und sorgt immer wieder für eine Diskussion. Besonders dann, wenn sie gerade über Kinder nachdenken, oder vielleicht schon schwanger sind, oder sie eine Mutter oder ein Vater gerade geworden sind. Die Aufgabe der Eltern ist nicht leicht, weil die Kinder dem Leben eine andere Dimension verleihen. Wir als Eltern tragen die Verantwortung für unsere Kinder. Bei vielen Entscheidungen müssen wir jetzt auch die Bedürfnisse des Kindes mitberücksichtigen. Die Kinder sollen glücklich und zufrieden aufwachsen. Dafür tragen wir Eltern die Verantwortung. Wir Eltern anvertrauen unsere Kinder den Mitarbeitern der Kinderkrippen an.

Mein Auslandsjahr war sehr anstrengend und in vieler Hinsicht schwierig. Um ein Lächeln auf meinem Gesicht zu zaubern war oft noch schwieriger. Es gibt ein Sprichwort, das alles was ich im letzten Studienjahr erlebt habe, sehr schön beschreibt: „Trainiere hart, siege leicht“. Die Hoffnung auf eine bessere Zukunft für mich selbst und meine Tochter hat mir die Kraft gegeben weiterzumachen und nicht aufzugeben. Dieser Aufenthalt in Deutschland hat mir gezeigt, dass wir als ein Team alles schaffen können. Ich bin meinem Traum auf einen guten Job nähergekommen und dieser Gedanke zaubert mir wieder ein kleines Lächeln auf meinem Gesicht. Deswegen möchte ich diese Zeit nicht missen.

 

Bibliography

  • Familienmodelle. (n.d). Retrieved from http://www.t-online.de/eltern/familie/id_77450798/familie-so-lebt-die-deutsche-duchschnittsfamilie.html
  • Das Statistik-Portal. (n.d). Retrieved from http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1253/umfrage/anzahl-der-kinder-bis-14-jahre-in-deutschland-seit-dem-jahr-1950/
  • Kinder unter 3. (n.d). Retrieved from http://www.kinder-unter3.de/ratgeber/ratgeber-ernaehrung.html