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Personal Development

Die persönliche Entwicklung (To be marked)

Im Vergleich zum Vortrag für dieses Ziel hatte ich mehrere Gelegenheiten. Ich entschied mich für zwei, die ich am interessantesten finde.

Die härtesten und längsten Gespräche habe ich ganz bestimmt mit Mitarbeitern des Sozialbürgerhauses geführt. Als ich nach Deutschland kam, musste ich auch eine Kinderkrippe für meine Tochter finden. Weil sie sehr teuer sind und ich sie mir nicht leisten konnte, musste ich das Sozialbürgerhaus in Giesing kontaktieren, um finanzielle Hilfe zu bekommen. Ich musste dort anrufen, woraufhin sie mir die Nummer einer anderen Frau gaben. Diese wiederum hat mir die Kontaktdaten einer weiteren Frau gegeben. Nachdem ich mit ihr gesprochen hatte, schickte sie mir Papiere, die ich zurückschickte. Innerhalb der nächsten zwei Monate habe ich keine Antwort bekommen, also entschied ich mich, dort anzurufen. Diese Anrufe haben die nächsten zwei Monate lang gedauert. Es war schrecklich, weil ich etwa 30 Telefongesprächen machen musste fast jeden Tag. Jetzt bin ich immer noch nicht fertig und ich warte noch auf finanzielle Unterstützung. Das Gute daran war, dass ich sehr viel Deutsch gesprochen habe (nicht nur mit den Mittarbeitern des Sozialbürgerhauses, sondern auch mit einer Frau von der Schule, die mir geholfen hat).

Die zweite Möglichkeit, bei der ich die Sprache sehr viel üben konnte, war die Apotheke. Als wir nach Deutschland gekommen sind, waren wir beide oft krank, weil Victoria sich oft in der Kinderkrippe angesteckt hat. Fast jede Woche musste ich in die Apotheke gehen und dort viel erklären, um etwas zu kaufen das hilft. Dann hatte ich auch nicht nur Erkältungen verschiedener Art, sondern auch Unfälle mit meiner Tochter, Rückenschmerzen oder Frauenprobleme usw. Hier merkte ich, dass ich mich sprachlich viel verbessert habe und es hat mir beim Lernen der Vokabeln sehr geholfen.

Das zweite Ziel – die persönliche Entwicklung (To be marked)

In diesem Abschnitt möchte ich etwas über meine persönliche Entwicklung erzählen, hauptsächlich wie ich meine öffentliche Präsentation ausführen sollte. Den Anlass dazu hatte ich leider nur in der Schule. Ich dachte, dass ich mehrere Gelegenheiten im Laufe der Zeit in München bekommen würde und lernen werde zu präsentieren. In unserer Schule erledigen die Schüler nicht viele mündliche Arbeiten, meistens sind schriftliche Hausaufgaben vorherrschend.

Beinahe hätte ich auch eine mündliche Arbeit abgelegt, und zwar im Landeskundeunterricht, wo ich über die Europäische Union reden sollte. Ich war glücklicherweise nicht allein und ich bereitete nur einen Teil der Präsentation vor. Ich habe mit drei anderen Mitschülerinnen zusammen gearbeitet. Um erfolgreich zu sein hatte ich mich zwei Wochen darauf vorbereitet. Ich benutzte Power Point und schrieb zwei Seiten. Leider gab es eine Zeitbegrenzung und es war uns nicht erlaubt, mehr zu präsentieren. Mein Teil handelte über die EU-Mitgliedsstaaten. Wir arbeiteten zusammen und es machte viel Spaß. Für die Vorbereitung des Referates habe ich mich mit den anderen nach der Schule getroffen, um alles zu besprechen. Bei dem Vortrag wäre ich als zweite an der Reihe gewesen und es hätte auch nur 10 Minuten gedauert. Ich war schon nervös und hatte auch Angst.

Kurz vor unserer Präsentation erklärte uns die Lehrerin, dass wir unseren Vortrag nicht halten können, weil sie jemandem von der Nato eingeladen hatte und es nicht mehr Unterricht gibt. Es war sehr Schade und auch schwierig zu verstehen. Die Lehrerin kam nach der Stunde zu uns , weil sie sah, wie traurig unsere Gesichter aussahen und schlug vor, es schriftlich zu machen und ihr zur Korrektur zu geben. Eine andere Möglichkeit hatte ich nicht mehr.