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Mein Abschlussbericht – The final report (To be marked)

Teil 1

Ein Teil meines Studiums an der Universität in Salford war auch ein Jahr im Ausland zu verbringen. Ich konnte wählen, ob ich arbeiten oder studieren möchte. Ich habe mich für einen Studienaufenthalt in München entschieden. Das Ziel dieses Aufenthalts war, sich in bestimmten Bereichen zu verbessern. Ich habe dies in diese Gruppen unterteilt: Sprache, persönliche Entwicklung, akademische Entwicklung und interkulturelles Wissen, über welche ich in dem ersten Teil dieses Abschlussberichtes berichte. Im zweiten Teil beschäftige ich mich mit der Erziehung und die Bildung der Kindern in Deutschland.

Das erste und wichtigste Ziel dieses Aufenthaltes, war die Verbesserung der Sprache. Ich begann mit dem Studium am Fremdspracheninstitut, mit der Hoffnung, hier viel Neues zu lernen. Es war aber anfangs nicht so einfach. Ich versuchte meine Angst und Scham vor dem Sprechen zu überwinden und war in der Schule sehr aktiv, habe an vielen Diskussionen teilgenommen. Anfangs führte es zu einigen lustigen sprachlichen Missverständnissen. Das Interesse von den Lehrern war so niedrig, dass ich einfach weniger motiviert war und wurde nicht die ganze Zeit richtig gefordert. Zu Hause habe ich nachgedacht, wie ich meine sprachliche Kompetenz verbessern kann. Ich habe mich entschlossen eine andere Variante des Lernens zu wählen.

Das man nie aufgeben darf, wird gesagt. Es stimmt aber umso mehr, wenn sie im Ausland leben. Weil ich mit meiner Tochter in München gewesen bin, habe ich zum Glück die Sprache auf dieser Art und Weise versucht zu verbessern. Ich war im Kontakt mit anderen Müttern. Die Kinderkrippe war mein zweiter „sprachlicher“ Nest. Hier habe ich viel Zeit verbracht, nicht nur im Laufe des Angewöhnungsprozesses meiner Tochter, sondern auch dank verschiedenen Veranstaltungen. Dies war die beste Erfahrung für mich. Die Atmosphäre in diesem Land und die Menschen hier waren nicht immer so einfach, aber trotzdem eine Bereicherung für mich.

Sprachlich kann man sich im Ausland sehr viel verbessern, aber manchmal bekommt man hier das Gefühl, nicht alles was die Deutschen im Laufe der Zeit sagen richtig zu verstehen. Warum wird es so gesagt ? Wann und warum wird gerade diesen Artikel benutzt? Welche Deklination des Verbes muss jetzt benutzt werden? Um auf diese Fragen eine Antwort zu bekommen, habe ich mich für einen Kurs entschieden. Zweimal pro Woche besuchte ich einen Deutschkurs und mit großer Hoffnung habe ich geglaubt, dass ich eine deutschsprachige Spezialistin während dieser acht Wochen werde. Ich hatte in dieser Zeit nicht so viel Freizeit. Die Zeit verflog sehr schnell. Am Ende habe ich festgestellt, dass ich nicht so viel gelernt habe, wie ich mir erhofft habe. Für die anspruchsvolle deutsche Grammatik braucht man viel mehr Zeit.

Das zweite Ziel war die persönliche Entwicklung. Ich wusste schon in England, dass der Aufenthalt in einem Land, deren Sprache man nicht gut kann, nicht einfach wird. Das erste Problem war, dass ich mir nicht sicher war, ob mein Deutsch gut genug ist. Ich wusste nicht, ob mich die Leute verstehen und ob alles Gesagte ein Sinn machen wird. Und dann war diese Angst da. Ich habe es trotzdem gewagt. Ich habe eine Rede über die Europäische Union vorbereitet, habe hierzu viel gelernt und in die Vorbereitung viel Zeit investiert. Die Unterrichtstunde wurde aber abgebrochen. Dann kam aber die zweite Gelegenheit. Es war in der Theorie des Übersetzens, wo ich und zwei meine Freundinnen über die Rede von Kennedy gesprochen haben. Weil wir daran viel gearbeitet haben, war es ziemlich einfach. Es ist uns gelungen, auch eine gute Note zu bekommen. Bei anderen Angeboten, um es zu wiederholen, habe ich immer nein gesagt.

Ein anderer Punkt in der Sache persönliche Entwicklung war der Umgang mit Menschen in der Öffentlichkeit, in der Bank, beim Sozialreferat, in der Kinderkrippe oder beim Arzt. Es ist einfach gesagt, aber schwierig gemacht. Die Deutschen sind anders, anders als Briten und anders als Tschechen. Wie eine von meinen Freundinnen hat es sehr schön genannt. Sie sind spießig. Alles was sie in Deutschland machen oder sagen, ist falsch. Aber in der Öffentlichkeit kann man auch gute Leute finden, die Ihnen helfen möchten und ihr Leben ein bisschen einfacher machen. Wenn es sich um Dokumente oder Einträge handelt, wird es meist sehr kompliziert. Man braucht viel Geduld. Das alles dauert lange Zeit und sie müssen damit viele Leute beschäftigen. Zum Schluss klappt es dann auch.

Die akademische Entwicklung war das dritte Ziel meines Aufenthalts und in diesem Teil möchte ich besonders über die Grundlagen des Dolmetschens, Übersetzens und Computerkenntnisse berichten. In der Klasse bekamen wir meistens einen Text, in dem es sich um Kultur, Politik oder Reisen handelte. Weil ich keine Erfahrungen hatte, war es für mich sehr anspruchsvoll. Dann habe ich Frau Weber getroffen, die mir die richtige Technik erklärte. Jede Sprache ist spezifisch und sie müssen bei der Übersetzung Aspekte wie Wortfolge, Zusammenstellung, Bedeutung usw. berücksichtigen. Mit einem Versuch, als ein Deutscher zu sein und so zu denken, kam auch die richtige Antwort. Mit Dolmetschen ist es ähnlich, aber spontaner, schneller, ohne Chancen zu viel zu ändern und stressiger. Es erfordert ein gutes Gedächtnis beim Aufschreiben der Notizen. Es muss gleichzeitig der Kontext verstanden werden. Um alles in eine andere Sprache zu übersetzen, wird Mut gebraucht und die Methode des Übersetzens muss richtig erlernt sein.

Ähnlich ist es auch mit den Computerkenntnissen, bei der wir eine Fotostory erstellen sollten. Das dazu verwendete Programm hieß „Windows Movie Maker“ und diente zur Bearbeitung des Textes. Um erfolgreich in diesem Bereich zu sein, müssten mehrere Elemente wie Text zu schreiben, Fotos und Musik downloaden, erlernt sein. Es war für mich eine Herausforderung, die ich mit Hilfe von Anita angenommen habe. Mit ihrer Hilfe habe ich es begriffen, aber als ich es allein gemacht habe, war es schwierig für mich. Im zweiten Semester entschied ich für ein IT-Kurs, aber es war so langweilig, dass ich es nicht mehr als zwei Monate besucht habe.

Das letzte Ziel war das interkulturelle Wissen. Es soll die Luft des Landes geatmet zu werden, um das Andere eines Landes zu verstehen. Anderseits ist es schwieriger eine die Fremdsprache zu beherrschen. Es ist anders, als die Bücher zu lesen. Warum die Leute immer in der U-Bahn genervt sind, findet man kaum im Lehrbuch. Welche Ausdrücke in welche Situation benutzen werden, findet man nicht zu Hause. Ja, sie müssen es mit eigenen Augen sehen, um es zu begriffen. Ich bin froh für diese Erfahrung. Diese kurze Zeit wie Deutsche zu sein, hat mit sehr geholfen und viele neue Inputs für die Zukunft gegeben.

Teil 2

Die Familie spielt in Deutschland eine große Rolle. Sowie im England, in der Tschechischen Republik und eigentlich wie überall auf der Welt gehören auch Kinder dazu. In diesem Teil meiner Arbeit möchte ich mich vor allem mit der Familie, den Kinder und der Betreuungsmöglichkeit im kleinsten Alter, über die Kinderkrippe, beschäftigen.

Wie ich schon erwähnt habe, nach Deutschland bin ich mit meiner Tochter gereist. Es war ein großes Abendteuer für uns beide. Nicht nur sprachlich, sondern auch menschlich haben wir beide in diesem Jahr gelernt. Wir haben einige Freundschaften geschlossen. Ich bin sehr stolz auf meine kleine Tochter. Sie müsste eine anspruchsvolle sprachliche Hürde auf sich nehmen. Zu den zwei Sprachen – englisch und tschechisch – kam hier noch die deutsche Sprache dazu. Es ist einer der Gründe, warum ich auch über dieses Thema viel gelernt, gelesen und gesprochen habe. Für mich selbst ist Familie, Kinder und ihre Erziehung ein unzertrennliches Teil meines Lebens.

Es gibt mehrere Formen von Familien je nachdem, wie viele Mitglieder sie haben oder nach dem, wer die Erziehung der Kinder übernimmt. Ein klassisches Bild einer Familie in Deutschland bilden die Eltern, die verheiratet und berufstätig sind. Sie haben meist Eins oder mehrere Kinder, die in einer Wohnung oder einem Haus, ohne die Großeltern leben. Dieses Muster der Familie nennen wir eine Kleinfamilie. Zu einer Großfamilie zählen Eltern mit mehr als zwei Kindern, oder die, die mit den Großeltern unter einem Dach wohnen. Es wird noch zwischen einer Kernfamilie, da wo die Eltern nicht verheiratet sind, einer Patchworkfamilie, wo die Kinder aus früheren Beziehungen stammen und einer Regenbogenfamilie, wo die Eltern ein gleichgeschlechtliches Paar bilden, unterschieden.

Nach der Studie aus dem Jahr 2008 gibt es in Deutschland etwa 15 Millionen Kindern und Jugendlichen, die unter 18 Jahre alt sind. Es werden mehr Jungen als Mädchen geboren. Viele Kinder gehen schon sehr früh in die Kinderkrippen, weil die Eltern wieder berufstätig sein wollen oder müssen.

Die Kinderkrippe ist eine Einrichtung für Kleinkinder ab drei Monaten bis drei Jahre. Die meisten Eltern geben ihre Kinder nach dem ersten Geburtstag in die Kinderkrippe. Da die regulär bezahlte Elternzeit in Deutschland nach einem Jahr endet, kehren die meisten in ihren alten Beruf zurück. Ein Platz in einer Krippe zu bekommen ist sehr schwierig, da die Anzahl der freien Plätze sehr gering und die Nachfrage hoch ist. Es ist üblich sich schon während der Schwangerschaft um einen Krippenplatz zu bemühen und natürlich sich dann auch anzumelden. Es entstehen sehr lange Wartelisten.

In Deutschland existieren nicht nur staatliche, sondern auch private Kinderkrippen. Diese beide sind sehr unterschiedlich konzipiert. Nicht nur was die Preise betrifft, sondern auch die Obhut der Kleinen. Die staatliche, oder besser gesagt die städtischen Einrichtungen sind billiger, oder sogar kostenlos und sind immer voll. Die Zahl der Erzieher-, -innen in einer Gruppe ist unterschiedlich und auch die Forderungsmittel sind begrenzt im Vergleich zu den privaten Einrichtungen. Aufgrund der großen Anzahl von Migranten in letzter Zeit ist die Situation sehr kritisch geworden. Es gibt kaum freie Plätze.

In der Kinderkrippe wird viel gesungen, getanzt, gemalt und gelacht. Die Kinder erleben viel Neues und haben vor allem Spaß. Wenn die Eltern Vollzeit arbeiten, dürfen die Kinder den ganzen Tag in der Krippe bleiben. Die Kinder lernen von den Erziehern aber gleichzeitig auch von den anderen Kindern.

Eine schöne Sache, die in den privaten Krippen geboten wird, ist die Möglichkeit, eine Fremdsprache zu erlernen. Meine Tochter war da keine Ausnahme. Sie musste am Anfang nicht nur English, sondern auch Deutsch lernen, um andere zu verstehen. Deswegen habe ich sog. zweisprachige Krippe gewählt. Ich war der Meinung, dass es für sie einfacher wird, alles in Englisch zuerst zu hören und dann auch zu verstehen. Zum meiner Überraschung hat sie gleich die deutsche Sprache gewählt und ohne weitere Probleme hat sie sie als die Hauptsprache benutzt. In Deutschland allgemein sind Fremdsprachen sehr beliebt, vor allem Englisch, Französisch und Spanisch gehören zu den gängigsten. Obwohl man in diesem Alter, von knapp zwei Jahren, noch nicht über eine richtige Sprache reden kann, werden gerade in diesem Alter die Grundlagen für das spätere Erlernen von einer Fremdsprache gelegt. Die Kindergärten unterstützen diese Sprachentwicklung weiter.

In den Tagesablauf der Kleinkinder gehört nicht nur Lernen, sondern auch Essen, Schlafen und Wickeln. Bis das Kind den Sprung von einer Flasche zu einem Teller geschafft hat erfordert es erhebliche Anstrengungen. Zuerst sind es die Hände, die die Kinder zum Essen benutzen und etwa von 12-18 Monaten lernen auch allein zu essen. Die Rituale und bestimmte Regeln helfen zu richtigen Gewohnheiten. Das Essen wird fünfmal pro Tag serviert, wie beim Erwachsenen. Es soll an Vitamine und Minerale reich sein und alle wichtige Nährstoffe erhalten um eine ausreichende Energie für ganzen Tag zu gewähren. Es ist sehr schön sich anzusehen, wie eine gute Entwicklung des Kindes mit den richtigen Methoden gefordert wird.

Tja, Familie und Kinder sind immer ein beliebtestes Thema und sorgt immer wieder für eine Diskussion. Besonders dann, wenn sie gerade über Kinder nachdenken, oder vielleicht schon schwanger sind, oder sie eine Mutter oder ein Vater gerade geworden sind. Die Aufgabe der Eltern ist nicht leicht, weil die Kinder dem Leben eine andere Dimension verleihen. Wir als Eltern tragen die Verantwortung für unsere Kinder. Bei vielen Entscheidungen müssen wir jetzt auch die Bedürfnisse des Kindes mitberücksichtigen. Die Kinder sollen glücklich und zufrieden aufwachsen. Dafür tragen wir Eltern die Verantwortung. Wir Eltern anvertrauen unsere Kinder den Mitarbeitern der Kinderkrippen an.

Mein Auslandsjahr war sehr anstrengend und in vieler Hinsicht schwierig. Um ein Lächeln auf meinem Gesicht zu zaubern war oft noch schwieriger. Es gibt ein Sprichwort, das alles was ich im letzten Studienjahr erlebt habe, sehr schön beschreibt: „Trainiere hart, siege leicht“. Die Hoffnung auf eine bessere Zukunft für mich selbst und meine Tochter hat mir die Kraft gegeben weiterzumachen und nicht aufzugeben. Dieser Aufenthalt in Deutschland hat mir gezeigt, dass wir als ein Team alles schaffen können. Ich bin meinem Traum auf einen guten Job nähergekommen und dieser Gedanke zaubert mir wieder ein kleines Lächeln auf meinem Gesicht. Deswegen möchte ich diese Zeit nicht missen.

 

Bibliography

  • Familienmodelle. (n.d). Retrieved from http://www.t-online.de/eltern/familie/id_77450798/familie-so-lebt-die-deutsche-duchschnittsfamilie.html
  • Das Statistik-Portal. (n.d). Retrieved from http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1253/umfrage/anzahl-der-kinder-bis-14-jahre-in-deutschland-seit-dem-jahr-1950/
  • Kinder unter 3. (n.d). Retrieved from http://www.kinder-unter3.de/ratgeber/ratgeber-ernaehrung.html

Das Kulturleben und Freundschaften (To be marked)

Freundschaften habe ich auch ein bisschen geschlossen, aber mit dem Studium und mit der Haushalt war es schwierig. Wenn ich etwas Zeit gespart hatte, musste ich für meine Tochter kochen oder Hausarbeiten besorgen und deswegen gab es wenig Zeit mit Freunde auszugehen. Aber trotzdem habe ich ein Paar interesante Leute getroffen, nicht nur in der Schule, sondern in der Kinderkrippe, wo ich jedes Monat den sg. Muttertreff hatte. Hier haben wir hauptsächlich über Kinder diskutiert und die Probleme, die damit verbunden sind. Es war auf Deutsch, also reich an neuem Wortschatz. Viel Zeit habe ich auch in der Schule verbracht, aber trotz meiner Entschlossenheit Deutsch zu sprechen, der Versuch endete meist im Englischen. Wichtig war, dass ich es immer versucht habe. Danke allen für ihre Geduld.

Während meines Aufenthaltes bin ich viel gereist und habe viele neue Freundschaften geschlossen. In meiner Freizeit bin ich durch die Stadt gebummelt. In München kann man viel sehen und viel tun. Es gibt hier viele Beschäftigungsmöglichkeiten für jedermann. Diese Stadt hat viele Sehenswürdigkeiten, sie ist reich an Kultur und wunderschöne Natur. München ist eine grüne Stadt mit vielen Parkanlagen und Gärten. Die Grünlagen dienen nicht nur den Leuten, die hier mit Natur verbunden sind, sondern bieten auch viel Platz für Hunde. Die Leute in München sind aktiv und fit. Der Lebensstandart ist hoch. Die Stadt ist mit den Olympischen Spielen, die 1972 stattgefunden haben, bekannt geworden. Bier spielt in der Stadt wie München eine große Rolle. Die Begriffe „Biergarten“ und „Oktoberfest“ sind Synonyme für diese Stadt. Es wird auch durch die Marke des Autos „BMW“.  Symbolisiert.

Das vierte Ziel – Kulturleben (To be marked)

Tja, Kultur war mein wichtigstes Ziel, das ich erreichen wollte, weil ich es für die Liebe tat. München ist eine wunderschöne Stadt , die viele Kulturschönheiten hat und wo man immer etwas zu tun hat. Ich denke auch, dass diese Ziel sehr wichtig ist, weil es einem viel über das Leben und die Leute sagt. München ist reich an Museen und Privattheatern im Vergleich mit England, und alles hat hier eine lange Tradition. Diese Orte sind sehr formell und es gehört zum Bildungs-programm bereits im Vorschulalter.

Mein liebstes Museum war das Deutsche Museum und von den Theatern war es das Münchner Theater für Kinder, das ich mit Victoria besucht habe. Zu den anderen beliebten Attraktionen gehört auch der Circus Krone, wo man die Manege mit den Clowns, dressierte Tiere und Akrobaten sehen kann. Es ist sehr toll. Eine andere Sache sind die Feiertage in Deutschland, die nicht so zahlreich wie in England sind. Zu den wichtigsten gehören Weihnachten, Ostern, Pfingstferien und die Feste, die man im Frühling und Herbst feiert: das bekannteste ist ein Oktoberfest, das mit Bier und Essen verbunden ist, im Freien gefeiert wird und worüber ich bereits zuvor gesprochen habe.

Am Ende möchte ich auch gerne über Reisen sprechen, was ein bisschen schwieriger war, vor allem wegen meiner Tochter, aber trotzdem habe ich etwas gesehen. Die Alpen, der Adlerhorst und das Schloss Neuschwanstein gehörten zu meinen liebsten Ausflugzielen.

Die akademische Entwicklung (To be marked)

Das war auch eine gute Erfahrung. Weil meine Computerkenntnise sehr schwach waren, dachte ich, dass es mir bei der akademischen Entwicklung auch helfen kann, wenn ich es als ein Ziel eingegeben hat. Das ist warum ich mich in einem Kurs in der Schule eingeschrieben habe. Im ersten Semester gab es kaum eine Chance es zu versuchen, aber später passierte es. Als ich meinen neuen Stundenplan bekam, begann ich die Stunde – Grundlagen der Computerkenntnise genannt – zu besuchen. Um dieses Ziel zu erreichen, habe ich auch im ersten Semester mit meiner Mitbewohnerin Anita gearbeitet, die mir  eine private Stunde gegeben hat und viel über Word erklärt hat. Auch wenn wir eine Photostory gemacht haben, wusste ich nicht, wie man mit Windows Movie Maker arbeitet. Sie hat mir damit geholfen und hat mir gezeigt, wie man z.B.: die Bilder bearbeitet, wie der Text dazu eingefügt wird und wie dazu auch die Musik eingespielt wird. Es war sehr hilfsreich und hat mir viel über das Programm gezeigt. Ich denke, dass ich es in der Zukunft benutzen kann und es wird mir helfen. Die Stunde in der Schule war auch hilfreich, aber zusätzlich zum Excel-Programm habe ich nichts anders gelernt.

Das dritte Ziel – Erfahrung mit Dolmetschen und Übersetzungen (To be marked)

Fast jeden Tag hatte ich eine Stunde, die mit Dolmetschen und Übersetzung etwas zu tun hatte. Weil unsere Schule darauf spezialisiert ist, war dieses Ziel zu erreichen ganz einfach. Fast jede Stunde haben wir etwas übersetzt oder gedolmetscht. Es gab zwei verschiedene Fächer, die wir hatten. Eine war “Her allgemein” und die andere “Hin allgemein”, was die Sprache symbolisiert, in die übersetzt wird, also von Deutsch zu Englisch und umgekehrt. Wir haben jede Stunde einen neuen Text bekommen, der über Kultur, Reisen, Politik oder Wirtschaft ging und er wurde in der Stunde übersetzt. Jeder hat meistens ein Stück gelesen und dieses Stück auch bearbeitet. Später haben wir darüber gesprochen und die Fehler korrigiert. Manchmal waren die Texte sehr interessant und leicht, aber manchmal schwierig oder langweilig. Wenn wir es nicht bis zum Ende geschaffen hatten, mussten wir es zu Hause machen und in die nächste Klasse mitbringen. Das Übersetzen haben wir viel geübt und für mich wurde es sehr angenehm aber dann kam das Dolmetschen und es war ein so genannte “böhmisches Dorf” für mich. Jeder von uns sollte vorne sitzen, wo zwei Lehrer schon saßen und ihre Gespräch dolmetschen. Es war schwierig, peinlich und unangenehm. Nicht nur sich das was sie sagten zu merken, sondern auch die Vokabeln zu verstehen und es in kurzer Zeit dolmetschen. Gott sei Dank hatten wir eine hilfreiche Stunde jede Woche, wo wir die Abkürzungen und Symbole für Wörter gelernt haben, um die Gespräche zu notieren, ohne Wörter zu schreiben, um sich alles zu merken. Damit hatten wir die Möglichkeit, die wichtigsten Wörter nicht zu vergessen. Mindestens das machte mir Spaß.

Die persönliche Entwicklung (To be marked)

Im Vergleich zum Vortrag für dieses Ziel hatte ich mehrere Gelegenheiten. Ich entschied mich für zwei, die ich am interessantesten finde.

Die härtesten und längsten Gespräche habe ich ganz bestimmt mit Mitarbeitern des Sozialbürgerhauses geführt. Als ich nach Deutschland kam, musste ich auch eine Kinderkrippe für meine Tochter finden. Weil sie sehr teuer sind und ich sie mir nicht leisten konnte, musste ich das Sozialbürgerhaus in Giesing kontaktieren, um finanzielle Hilfe zu bekommen. Ich musste dort anrufen, woraufhin sie mir die Nummer einer anderen Frau gaben. Diese wiederum hat mir die Kontaktdaten einer weiteren Frau gegeben. Nachdem ich mit ihr gesprochen hatte, schickte sie mir Papiere, die ich zurückschickte. Innerhalb der nächsten zwei Monate habe ich keine Antwort bekommen, also entschied ich mich, dort anzurufen. Diese Anrufe haben die nächsten zwei Monate lang gedauert. Es war schrecklich, weil ich etwa 30 Telefongesprächen machen musste fast jeden Tag. Jetzt bin ich immer noch nicht fertig und ich warte noch auf finanzielle Unterstützung. Das Gute daran war, dass ich sehr viel Deutsch gesprochen habe (nicht nur mit den Mittarbeitern des Sozialbürgerhauses, sondern auch mit einer Frau von der Schule, die mir geholfen hat).

Die zweite Möglichkeit, bei der ich die Sprache sehr viel üben konnte, war die Apotheke. Als wir nach Deutschland gekommen sind, waren wir beide oft krank, weil Victoria sich oft in der Kinderkrippe angesteckt hat. Fast jede Woche musste ich in die Apotheke gehen und dort viel erklären, um etwas zu kaufen das hilft. Dann hatte ich auch nicht nur Erkältungen verschiedener Art, sondern auch Unfälle mit meiner Tochter, Rückenschmerzen oder Frauenprobleme usw. Hier merkte ich, dass ich mich sprachlich viel verbessert habe und es hat mir beim Lernen der Vokabeln sehr geholfen.

Das zweite Ziel – die persönliche Entwicklung (To be marked)

In diesem Abschnitt möchte ich etwas über meine persönliche Entwicklung erzählen, hauptsächlich wie ich meine öffentliche Präsentation ausführen sollte. Den Anlass dazu hatte ich leider nur in der Schule. Ich dachte, dass ich mehrere Gelegenheiten im Laufe der Zeit in München bekommen würde und lernen werde zu präsentieren. In unserer Schule erledigen die Schüler nicht viele mündliche Arbeiten, meistens sind schriftliche Hausaufgaben vorherrschend.

Beinahe hätte ich auch eine mündliche Arbeit abgelegt, und zwar im Landeskundeunterricht, wo ich über die Europäische Union reden sollte. Ich war glücklicherweise nicht allein und ich bereitete nur einen Teil der Präsentation vor. Ich habe mit drei anderen Mitschülerinnen zusammen gearbeitet. Um erfolgreich zu sein hatte ich mich zwei Wochen darauf vorbereitet. Ich benutzte Power Point und schrieb zwei Seiten. Leider gab es eine Zeitbegrenzung und es war uns nicht erlaubt, mehr zu präsentieren. Mein Teil handelte über die EU-Mitgliedsstaaten. Wir arbeiteten zusammen und es machte viel Spaß. Für die Vorbereitung des Referates habe ich mich mit den anderen nach der Schule getroffen, um alles zu besprechen. Bei dem Vortrag wäre ich als zweite an der Reihe gewesen und es hätte auch nur 10 Minuten gedauert. Ich war schon nervös und hatte auch Angst.

Kurz vor unserer Präsentation erklärte uns die Lehrerin, dass wir unseren Vortrag nicht halten können, weil sie jemandem von der Nato eingeladen hatte und es nicht mehr Unterricht gibt. Es war sehr Schade und auch schwierig zu verstehen. Die Lehrerin kam nach der Stunde zu uns , weil sie sah, wie traurig unsere Gesichter aussahen und schlug vor, es schriftlich zu machen und ihr zur Korrektur zu geben. Eine andere Möglichkeit hatte ich nicht mehr.

Verbesserung der Sprache (To be marked)

Wie ich geplant hatte, habe ich auch mit einem intensiven Deutschkurs angefangen. Wie die Name schon sagt, es geht um einen kurzzeitlichen Kurs, der für 8 Wochen veranstaltet ist. Dieser Kurs ist auf Grammatik spezialisiert und kostet 425 Euro. Ich muss hier jeden Dienstag und Freitag hinkommen und es ist nicht weit von unserer Wohnung entfernt. Er ist am Abend und meine Tochter bleibt bei Anita und Olla zu Hause.

Ich hatte schon das zweite Mal und wir haben über Wortarten und Satzglieder gelernt. Manche Sachen sind ähnlich wie in der englischen Sprache aber manche sind so anders, dass es schwierig ist, es zu begreifen. Ich hoffe, dass ich mir hier vorallem die sg. Adjektivendungen klar mache und auch die Wortstellung lerne. Andere Sachen sollen für mich nur Wiederholung sein, aber man weiß nie genau, was man Neues lernen kann. Für jede Stunde haben wir eine Hausaufgabe, die ich zu Hause mache. Die Hausaufgabe, die ich schon gemacht habe war ziemlich einfach, weil ich in der Stunde aufpasste. Aber die anderen Leute sagten, dass bald schwierig Stunde kommen.

Am Ende des Kurses kann man eine Prüfung machen, die aber wieder bezahlt sein muss. Ich weiß nicht, ob ich es mir leisten kann. Ich werde später sehen, wie ich darüber denke.